Kurzfassung
2025: 30 neue Bäume gepflanzt
- 10 Bäume: Kompensation eigener Emissionen (Büro, Flüge, Mietwagen, Taxi)
- 20 Bäume: Kompensation Arbeitskreis Logistik (8 Termine, alle Teilnehmer-Anreisen)
Bilanz seit 2015:
- 350 Bäume auf 21 Flächen in Deutschland
- ~21 Tonnen CO₂ gebunden
- Partner: iplantatree.org
- Berechnung: CO₂-Rechner Naturefund
Wer Zusammenarbeit organisiert, trägt Verantwortung für deren Auswirkungen
In der Produktion ist das Prinzip klar: Wer einen Prozess verantwortet, trägt auch die Verantwortung für dessen Output – inklusive Ausschuss, Energie und Emissionen.
Dasselbe gilt für Netzwerke. Wer Arbeitskreise, Workshops oder Beratungsprojekte koordiniert, organisiert nicht nur Termine. Er organisiert Reisen, Übernachtungen, Mobilität. Und damit: Emissionen.
Die Frage lautet nicht, ob diese Emissionen entstehen. Die Frage lautet: Was tun wir damit?
CO₂-Kompensation durch Baumpflanzung: Zwei Verantwortungsbereiche
Für 2025 wurden 30 Bäume gepflanzt – aufgeteilt nach Verursachung:
10 Bäume: Eigene Geschäftstätigkeit
- Büroenergie
- Flugreisen zu Kunden
- Mietwagen und Taxifahrten
20 Bäume: Arbeitskreis Logistik
- An- und Abreisen aller 8 Termine
- Alle Teilnehmenden (süddeutscher Raum)
- Kompensation durch den Organisator
Der Ansatz: Vermeiden wo es geht. Durch weglassen oder durch PV-Anlage und Elektromobilität. Verantwortung dort übernehmen, wo man Einfluss hat – auch wenn man nicht selbst im Auto sitzt.
Transparent und nachvollziehbar: So funktioniert die Umsetzung
Berechnung: CO₂-Emissionen werden mit dem öffentlich zugänglichen Rechner von Naturefund ermittelt. Keine Pauschalwerte, sondern konkrete Distanzen, Verkehrsmittel und Verbrauchswerte.
Pflanzung: Umsetzung über iplantatree.org – jeder Baum dokumentiert, jede Fläche nachvollziehbar.
Kontrolle: Alle Pflanzungen sind öffentlich einsehbar:
👉 https://iplantatree.org/user/wilogs
Das ist keine Marketingkampagne. Das ist Dokumentation.
Seit 2015: 350 Bäume auf 21 Flächen in Deutschland
Langfristige Wirkung entsteht nicht durch Einzelaktionen, sondern durch Konsequenz.
Bisherige Bilanz:
- 350 gepflanzte Bäume
- 21 unterschiedliche Standorte
- ~21 Tonnen gebundenes CO₂
Aufforstung mit ökologischem Mehrwert:
- Ehemalige Deponien
- Flächen aus dem Tagebergbau
- Regionen mit Monokultur-Problematik
Die Standortwahl folgt nicht ästhetischen, sondern ökologischen Kriterien. Aufforstung dort, wo sie strukturell sinnvoll ist.
Einordnung: Was 21 Tonnen CO₂ bedeuten – und was nicht
21 Tonnen gebundenes CO₂ lösen keine globale Klimakrise.
Sie zeigen aber: Verantwortung lässt sich praktisch umsetzen. Ohne Greenwashing. Ohne Symbolpolitik. Jahr für Jahr.
Nachhaltigkeit im Netzwerk bedeutet:
- Den eigenen Fußabdruck kennen
- Den gemeinsamen Fußabdruck ernst nehmen
- Beides transparent kompensieren
Wer Prozesse bewertet und optimiert, kann auch Emissionen aus Geschäftsreisen bilanzieren. Wer Prozessverantwortung lebt, kann sie auch auf Netzwerkarbeit anwenden.
20. Januar 2026
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